Wahlheimat Österreich

Wir sind reich!

Die folgende Grafik zeigt, wie viel Geld einem Haushalt zur Verfügung steht. Es ist nur ein grobes Ranking, die Grafik sagt, ob ein Land über, unter oder weit unter dem Durchschnitt liegt.

Österreich hat fast 9 Millionen Einwohner. Aber ohne Ausländer hätte Österreich nur etwa 7,5 Millionen. Etwa die Hälfte dieser Ausländer lebt in Wien und die anderen auch überwiegend in Ballungszentren. Bezogen auf die Ausländerzahl von zehn Jahren hat sich ihre Zahl bis 2019 um 67 % erhöht.

Statistik: Anzahl der Ausländer in Österreich von 2009 bis 2019 | Statista
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Gut oder schlecht?

Nun, die Antwort fällt verschieden aus, je nachdem, wen man fragt. Aus der Demoskopie wissen wir, dass eine Verringerung der Anzahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter bedeutet, dass das heutige Pensionssystem nicht mehr finanzierbar sein wird und dass man dafür mehr Menschen im Erwerbsleben brauchen wird. Wie richtig das ist, sieht man an dem Aufruf verbunden mit Förderungen von Viktor Orbán an die Ungarn, doch mehr Kinder zu haben. Hier die Prognose der Bevölkerungsentwicklung für unsere Nachbarländer bis zum Jahr 2100:

Während also Österreich seine Bevölkerungszahl wird fast halten können, wird uns die Schweiz deutlich überholen, Deutschland schrumpft. Alle anderen Länder, insbesondere jene am Balkan, liegen klar hinter Mitteleuropa.

Wer kommt wohin?

Wir wissen, dass die größte Zahl von Ausländern aus Deutschland, der Türkei und aus Serbien kommt. Die immer wieder angegriffenen Türken sind nur etwa 10 Prozent der Ausländer in Österreich.

Statistik: Anzahl der Ausländer in Österreich nach den zehn wichtigsten Staatsangehörigkeiten am 1. Januar 2019 | Statista
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Die meisten Ausländer landen in Wien…

Statistik: Anzahl der Ausländer in Österreich nach Bundesländern zu Jahresbeginn 2019 | Statista
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…und zwar auch dann, wenn man die Zahl der Ausländer in Prozenten der Landesbevölkerung zählt.

Statistik: Anteil der Ausländer an der Bevölkerung in Österreich nach Bundesländern zu Jahresbeginn 2019 | Statista
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Wien ist also – so wie früher auch und wie alle anderen Metropolen auch – der Schmelztiegel, eine Art Integrationsmaschine. Und so wie früher, also in der Monarchie, sind es verschiedene Sprachen und verschiedene Kulturen, die hier koexisstieren.

Österreich ist wessen beliebteste Wahlheimat?

Wie ist es aber, wenn man die Größe des Herkunftslandes mit einbezieht, also die Frage stellt, wie viel Promille der Einwohner eines gesamten Landes nach Österreich kommen? Die folgende Tabelle zeigt, wie viele Migranten aus welchem Land kommen, gereiht sind sie aber nach dem Anteil der jeweiligen Heimatbevölkerung in Promille.

Man sieht an der Liste, dass es die Bewohner der Balkan-Region nach Mitteleuropa zieht. Sie finden hier, besonders im Großraum Wien starke Communities vor, die für sie das Leben in der Fremde zu einem Heimspiel machen. Man muss nur bei einem Fußballspiel gegen ein Balkanland ins Stadion gehen, um zu beobachten, dass Wien für viele verschiedene Kulturen zur Heimatstadt geworden ist- Des Tschetschenen liebste Wahlheimat ist Österreich. Das hat mit den bereits existieren Communities zu tun. „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu.“

Bezogen auf die Größe der Herkunftsregion/land sind Südtiroler am liebsten in Österreich, vorwiegend wahrscheinlich in Tirol, wahrscheinlich viele Studenten. Würden anteilig so viele Deutsche und Türken wie Südtiroler nach Österreich kommen, wären das ca. 2 Millionen Deutsche und 2 Millionen Türken..

Werden wir ärmer?

Wird Österreich ärmer, wenn so viele Ausländer hier leben? Wenn wir zurückblicken auf die Zeit der Monarchie, dann waren damals die Verhältnisse noch viel gravierender. Aber diese damaligen Arbeitssklaven haben uns nicht nur eine Metropole hinterlassen, die sich sehen lassen kann, wir verdanken ihnen auch die Basis für unseren heutigen Sozialstaat, auch, wenn sie alle längst assimiliert sind. Wenn wir uns die aktuelle Entwicklung jenes Bundeslandes Wien ansehen, dass durch Migration/Ausländer den größten Anteil zu verarbeiten hat, muss man sich keine Sorgen machen, denn Verarmung, die durch Migranten hervorgerufen werden würde, schaut anders aus.

Eine Wohlstandszone wie sie Österreich ist, hat zwei Entwicklungrichtungen: entweder sie schrumpft, weil mit dem Wohlstand die Kinderzahl abnimmt, oder sie muss sich nach fremdem Nachwuchs umschauen. Wie es ist, wenn das Land nicht einmal für die eigene Bevölkerung lebenswert erscheint, das können wir in Ungarn beobachten. Mehr als 60.000 Ungarn sind in Österreich und in Deutschland und Holland ist es ein Vielfaches davon. Und die meisten von ihnen werden nicht zurückkehren. Gleichzeitig gibt es in Ungarn auch keine Zuwanderung; eine lose-lose-Situation.

Österreich könnte besser dastehen, die Schweiz zeigt vor, wie es gehen kann. Die aktuelle Regierungspolitik auf dem Rücken von Migranten
(„Ausreisezentren“) mag ein gutes Signal für die Wähler sein, weitblickend ist sie nicht.

Wer sind die Ausländer?

Wir unterscheiden Menschen, die im Ausland geboren sind und einen ausländischem Pass haben, solchen die im Ausland geboren sind aber bereits als Inländer gelten und dazu jene Menschen, die schon in Österreich geboren sind aber deren Eltern oder Großeltern die jeweiligen Migranten waren.

Auf der Seite der ausländischen Communities sind die jeweiligen Zahlen relativ unscharf angegeben, man hat den Eindruck, als wären viele Angaben von Botschaften erfragt worden, denn bei einigen Communities sind es nicht nur grobe Werte, sondern sind bis in die Einer-Stelle genau angegeben.

Quellen

Diese beiden Tabellen wurden in einem Excel-Sheet verbunden. Die Zahlen sind nur Anhaltspunkte, denn die Seite „Medienservicestelle“ wird seit 2017 nicht mehr aktualisiert.

D’ Hausherrnsöhnl’n

1. 
In Gumpendorf drunt auf ein Eck Numm’ro zwa
steht a dreistöckig’s Haus und das g’hört dem Papa,
in ein’ Zimmer da drinn’ steht a Kassa allan,
den Schlüssel dazu den hat die Frau Mama.
Drum fehlt uns a ’s ganze Jahr niemals an Geld,
um dös zu verputzen san mir auf der Welt;
wann von arbeiten g’redt wird, da kieg’n ma an Grant,
denn unser Vater is’ a Hausherr und a Seidenfabrikant,
denn unser Vater is’ a Hausherr und a Seidenfabrikant.

2. 
In der Schul’ schon war’n wir a paar hautschlechte Buab’n,
hab’n niamals an G’spaß und a Gaude verdorb’n.
Nur der Lehrer hat g’sagt: „Mit eng zwa is‘ a Kreuz,
aus a paar solche Eseln wird niemals was G’scheit’s.“
Das hat er ganz groß auf die Tafel hing’schrieb’n,
und daß er net blamiert is‘, so san ma ’s a bliebn.
G’lernt hab’n ma nix aber mir san arrogant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant.

3. 
Bei die Maderln san mir allen andern voran,
weil kaner wia mir soviel ausgeb’n kann,
denn das Geld is’ ja doch nur zum Anbringen da,
drum sagt uns a jede auf jeden Fall „Ja!“.
Mir leb’n wia die Fürsten, hau’n um mit dem Geld,
und uns is’ das wurscht, wann ’s der Mama dann fehlt!
So wird erst das Leben für uns interessant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant.

4. 
A Schiller, a Goethe war niemals im Haus,
dö kennen ma bloß vom Figurimann aus.
In der Geographie wiss’n ma net bis Tirol,
dafür aber spiel’n ma sehr gut Karambol.
A Theater is’ für uns d ’höchste Fadess,
von die Tanzschul’n jedoch wiss’n ma jede Adress.
Da brauch ma kan Geist und san doch elegant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant.

5. 
Im G’wandl, im feschen san ma umg’stiefelt gern,
hab’n g’laubt, a jed’s Madl muß wahnsinnig wer’n.
Mir hab’n ane ang’redt und dö sagt ganz frei:
„Ös Sagschartenwursteln, jetzt draht’s eng do glei!
A paar solche Haub’nstöck’ hab i a no net g’seg’n“.
Auf des san ma dag’standen, beide verleg’n.
Was? Wursteln und Haub’nstöck in so einen G’wand,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant.

6. 
Auf der Straß’n erst unlängst, was is uns da g’scheg’n?
A Mann mit an Besen schreit: „Servus Kolleg’n!“
„Wieso denn Kolleg’n?“ hab’n ma g’rufn aufgebracht,
doch er hat d’rauf g’sagt: „I hab’s g’rad a so g’macht!
Das Geld verdraht und hab’ g’laubt ’s wird gar net gar,
bis der letzte Knopf hin war, in a drei a vier Jahr,
jetzt kehr’ i die Straß’n , das is do’ schenant,
und mei Vater war a Hausherr und a Seidenfabrikant!
Und mei Vater war a Hausherr und a Seidenfabrikant!“

7. 
Auch beim Militär war’n wir a ganz kurze Zeit,
doch hat uns des Exerziern wirklich net g’freut.
Der Korporal hat uns g’fragt, und die Frag war net schwer;
in wieviele Teile zerfällt das Gewehr?
Da wußten wir beide die Antwort sofurt:
„Das kommt ganz drauf an, wie ma ’s hinschmeißen tuat.“
Für uns zwa is die Dummheit eb’n auch keine Schand’,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant,
denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant.

8. 
Die G’schicht is net wahr, es is’ alles nur Schmäh,
doch Aufschneiden war unser Faible seit je.
Von an Haus mit drei Stöck’ war bei uns doch ka Spur,
in an Kabinettl g’haust hab’n ma nur.
Vom Vater hab’n d’ Leut g’sagt, er spinnt manchesmal,
doch sicher ka Seiden, na, na, auf kan Fall.
Es is’ zwar unser Wieg’n am Brillantengrund g’lahnt,
doch unser Vater war ka Hausherr und ka Seidenfabrikant,
doch unser Vater war ka Hausherr und ka Seidenfabrikant.

T: Wilhelm Wiesberg, M: Johann Sioly, Wien um 1880.

Aufnahmen aus YouTube

Der Sportler

Text und Musik: Gerhard Bronner und Peter Wehle
Vorgetragen von Helmut Qualtinger auf der CD „Die Qualtinger Songs“ (CD Remastered 1990 Mono)

Der Sportler

Red ma doch amoi vom Sport liebe Leut,
sehen wir den Sport philosophisch von höchster Warte.
I hob dem Sport all mein Leben geweiht,
ob es stürmt, ob es regnet oder – schneit.

Ich bin von Kind auf ein sportlicher Typ,
beim Ländermatch hab ich stets eine Ehrenkarte.
Sport ist in mir wohl der edelste Trieb,
und dabei geht es mir um ein Prinzip:

WIA MIASSN GWIIIINA!!!!
sunst hob i gleich die gaunze Freid faluan!
WIA MIASSN GWIIIINA!!!!
weill ich sonst von Sinnen bin vor Zuan!

Beim Sport – bin – ich imma – National!
I kenn ka Objektivität,
keine Ne-u-tralität,
weill da bin ich radikal.
Jawoih,
beim Sport – bin – ich imma – National!
und kaunn da Gegna amoi mehr,
nau daun wird ich ördinär und brutal!

Und lasst mich mein Verein
bei einem Ländermatch im Stich,
bin ich entsetzt, verletzt, zerfetzt,
das ist dann nichts für mich.

Dann wird da Patriotismus für mich ein Graus.
I pfeiff meine eigene Mannschaft aus,
ein Mätsch das man verlorn hat,
das grenzt an Hochverrat.

Wie gsogt:
Beim Sport – bin – ich imma National!
Und jede Niedalage ist ka-ta-stro-phal!

Wenn Sie mich fragen warum ich den Sport
imma als mein Ideal an die Spitze stelle,
gebe ich Ihnen die Antwort sofort:
„Er verbindet die Völker hier und dort.“

Sport lehrt die Menschn auch Fairness zu sehn,
er bringt Gesundheit und Stärke auf alle Fälle.
Sport bringt uns Gäste ins Land, das is schön,
nua a klane Bedingung miasst’s fastehn:

WIA MIASSN GWIIIINA!!!!
weill man am Sport – sonst keine Freude hat!
WIA MIASSN GWIIIINA!!!!
da Gegna kehrt imma owedraht!

Beim Sport – bin – ich imma – national!
Wia sind a Sportlernation,
ich bin auch ein Teil davon
das verpflichtet kolossal.
Und darum
bin – ich – beim Sport so national
Ich lese jeden Sportbericht,
Politik betracht ich nicht als real.

Mia is egal wer eine Wahl
gewinnt oder verliert,
und die Regierung wiad bei mia
seit Joahn ignoriert.

I schimpf auf Bonzn, Vakehr und auf Steia, Maut
auf olle Politika insgesaumt.
Das alles liegt seit Jahr und Tag
mia sparglgrün am Gnack.

Owa
Beim Spuat – bin – ich imma – National!
Zwoa, ich fasteh einen Schmoarn und i zoih nix eih.
I sitz im Kaffäh-haus und trink mein Wei,
schau dort ins Fernsehn und moch an moads Krawall.
Weill,
Beim Sport – bin – ich ra-di-kal!
Beim Sport – bin – ich nicht nor-mal!
Beim Sport – bin – ich imma – National!

EIN Spitzerl, a Schwipserl, a Räuscherl, a Schwamm

EIN Spitzerl, a Schwipserl, a Räuscherl, a Schwamm,
ist unser tägliches Arbeitsprogramm.

Kurz nachm Krieg da war das Lebn so mies,
da hab i g’soffen, damit i vergiß.
Jetzt gehts uns gut, schon seit längerer Zeit
da macht des Saufen erst richtig a Freud.

Es is scho längst da Rekord übertroffen bei uns,
fünf Milliarden werden jährlich versoffen bei uns;
Aber wir schaun uns dann unsre Regierung an,
die geht mit Beispiel voran.

Wolltens net selbst so viele G’soffene ham,
gäbe es fürs Saufen net so vü Reklam.
Drum hör i niemals auf, geht a mei Leber drauf
krieg i a Krankengeld, dass i ’s versauf‘.

EIN Krügerl, a Glaserl, a Stamperl, a Trankerl
und dann fahr ma Automobil.
Dann scheib i wen nieder und der macht a Bankerl,
passieren kann uns eh net sehr vü.

Weil wenn ma uns kurz in den Häfn schickt,
a wenn scho, es is a Kavaliersdelikt.

EIN Spitzerl, a Schwipserl, a Räuscherl, a Schwü,
man braucht zur Seeligkeit zwa, drei Promille.

DA Mensch braucht a Krügerl, a Glaserl, a Stamperl,
a Schluckerl …wann i dann mei Oide verblech,
dann freun se de Leit und sagn „Das is ein Schnuckerl“
weil b’soffn sei is jo so fesch.

Und kriag i a Kind und des wird a Crétin,
vü bleda als wir kann der a nimma sein.

[ Da echte Wiener geht net unter! ]

EIN Spitzerl, a Schwipserl, a Räuscherl, a Schweigal,
sonst fühl‘ ma uns nimmer mehr wohl.
WEIL hab i erst des nötige Quantum do drin
dann merk i net was für a Trottl i bin;
drum brauch ma den Alkohol.

Mundartgedicht

Unlängst erst, do kumm i grod
völlig nockat aus meim Bod,
und im Vuabeigeh siech i nur
im Spiagl seitlich mei Figur.

Na Servas, hob i ma glei denkt.
Die Wompm, wias so obehängt!
Die Brust von ana oidn Frau –
Gesamteindruck: a fette Sau!

Und gonz spontan woa mei Entschluss,
dass i sofuat wos ändern muss.
I hob am nächstn Tog um ocht
den Spiagl in mein Kölla brocht!

Sitzung der Meidlinger Faschingsgilde

Ilse, Ferdinand, Florian und ich wurden von Herbert (aus dem „Klub der Freunde des S.C. Rapid“, auch in Meidling) zur zweiten Sitzung der Meidlinger Faschingsgilde eingeladen.

Die Sitzung fand im Haus der Begegnung in der Perchtoldsdorfer Straße 1 statt.

Das Motto der Meidlinger: „Mei Mei“. Die Rahmenhandlung: Aladin verfolgt den Entführer seine Braut durch die ganze Welt. Die Aufführung hatte drei Abschnitte und zwei Pausen. Leider waren die Lichtverhältnisse sehr schlecht und die Bilder ziemlich verwackelt, daher wurde aus allen Bildern eine Collage hergestellt, damit man die Unschärfe nicht so stark wahrnimmt.

Links

 

Wien und Waldviertel

Unterschiedliche Temperaturwahrnehmung in Wien im Waldviertel
+10°C – Die Waldviertler pflanzen Blumen
+5°C – Die Waldviertler nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.
+2°C – Italienische Autos springen nicht mehr an.
0°C – Destilliertes Wasser gefriert.
-1°C – Der Atem wird sichtbar. Die Waldviertler essen Eis und trinken kaltes Bier.
-4°C – Die Katze will mit ins Bett.
-10°C – Saisoneröffnung am Ottensteiner Stausee.
-12°C – Zu kalt zum Schneien.
-15°C – Amerikanische Autos springen nicht mehr an.
-18°C – Die Waldviertler drehen die Heizung auf.
-22°C – Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Eislaufen.
-23°C – Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.
-24°C – Deutsche Autos springen nicht mehr an.
-26°C – Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.
-29°C – Die Katze will unter den Pyjama.
-30°C – Kein richtiges Auto springt mehr an. Der Waldviertler flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Traktor.
-31°C – Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen. Trainigsauftakt beim SC Sparkasse Zwettl
-35°C – Zeit, ein mehrwöchiges heißes Bad zu planen. Die Waldviertler schaufeln den Schnee vom Dach.
-39°C – Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken. Die Waldviertler schließen den obersten Knopf am Hemd.
-40°C – Das Auto will mit ins Bett. Die Waldviertler ziehen einen Pullover an.
-44°C – Mein Kollege aus dem Waldviertel überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.
-45°C – Die Waldviertler schließen das Klofenster.
-50°C – Die Waldviertler tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.
-70°C – An der Hauptschule in Gmünd wird ein Langlaufausflug organisiert.
-75°C – Die Waldviertler setzen eine Haube auf
-120°C – Alkohol gefriert. Die Stimmung im Waldviertel sinkt.
-270°C – Die Hölle friert zu.
-273,15°C – Absoluter Nullpunkt. Die Waldviertler geben zu: „Ja, es ist etwas kühl, gib‘ mir noch einen Schnaps zum Lutschen.“
Quelle: Radio Wien

A little weihnachtsgedicht

When the snow falls wunderbar,
and the kinder happy are,
When the glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist so weit:
She is here, the weihnachtszeit.

Every Parkhaus is besetzt,
Weil die people fahren jetzt,…
All to merkur, mediamarkt,
Kriegen nearly herzinfarkt,
Shopping hirnverbrannte things,
And the Christmas glocke rings.

Mother in the kitchen bakes,
Schoko-, nuss- and mandelkeks,
Daddy in the nebenraum,
Schmücks a riesen weihnachtsbaum,
He is hanging on the balls,
when he from the leiter falls.

Finally the kinderlein,
To the zimmer kommen rein,
And it sings the family,
Schauerlich: „Oh Christmastree“,
And a jeder in the house,
Is packing the geschenke aus.

Mama finds under the tanne,
A super neue Teflon-Pfanne,
Papa gets schlips and socken,
Every does frohlocken,
President speaks in the TV,
All around is harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
In Ofen burns the Weihnachtsgans.

And so comes the Feuerwehr,
With Tatü Tata daher,
And they bring a long, long schlauch,
And a long, long leiter auch,
And they schrei: „Wasser Marsch!“,
CHRISTMAS NOW IS IN THE ARSCH!!!

Die letzten Geheimnisse…

Die folgende Frage könnte jederzeit in einer Sammlung von Unnützem Wissen sein aber wer weiß, vielleicht ist ja der „kurze Weg“ etwas astronomisches wie zum Beispiel die „dunkle Materie“. Wer aber weiß, wo sich dieses Schild befindet, dem könnte man in einem Quizspiel über die letzten Geheimnisse von Wien den Siegerpreis überreichen.

War ist also der „kurze Weg“ und wo ist dieses Schild angebracht?

Die Antwort in Raten:

Seit nunmehr Jahrzehnten kaufe ich Zahlscheinvordrucke bei Firma printcom. Ich verfolge die Firma geradezu, denn sie hatte früher einen anderen Standort, nämlich beim Gasometer. Heute ist sie in Floridsdorf in der Leopoldauer Straße. Und auch der Name hat sich verändert, man nennt sich kbprintcom. Die Büro- und Fertigungsgebäude wurde von einem Vorbesitzer übernommen und daher passten die Räumlichkeiten nicht ganz zu dem neuen Projekt und dieser Umstand ist auch ein Teil der Lösung.

Normalerweise werden die Produkte über einen Webshop bestellt mit einer kostenpflichtigen Zustellung. Das ist mir aber unangenehm, denn die Chance ist sehr groß, dass ich mir die Sendung dennoch irgendwo in der Pampa abholen muss, weil uns der Zusteller nicht findet (er ist ja nicht der Briefträger der täglich kommt) oder dass wir nicht zu Hause sind. Daher hole ich mir die Sendung lieber ab.

Es ist ja interessant zu sehen, wie man in Transdanubien, oder – wie die Tagespresse anlässlich der Ideen unseres geliebten Bürgermeisters, der die Bezirke anderswie aufteilen will, titelt: „Neustrukturierung fixiert: ‚Häupl präsentiert zukünftige Wiener Bezirke'“ – in Mordor so lebt. Die folgende Skizze stammt von der Tagespresse:

Und auf dem Schild steht „60.,…“ so als wäre es der 60. Bezirk und eine weitere alternative Bezirksaufteilung.

Dieser Ausflug um die Zahlscheinvordrucke führt also in die Leopoldauer Straße 175. Manchmal glaube ich, dass ich einer der ganz wenigen bin, der den dortigen Hausbrauch kennt. Vorbei an den Bürogebäuden, hinauf auf eine Rampe, dann an einer unbeschrifteten Tür klopfen und nach dem vorbereiteten Paket fragen. So war es jedenfalls seit Jahrzehnten, doch heuer ist alles anders, die Vordrucke sind ein paar Räume weiter.

Und am Weg dorthin ist dieses sonderbare Schild, dessen Bedeutung man nur schwer erraten kann, sogar, wenn man davor steht. Es handelt sich um ein Lager- und Fertigungsgebäude und die ursprüngliche Raumanordnung nach der Übernahme durch printcom hatte zur Folge, dass man mit den Paletten einen Umweg zur Laderampe fahren musste.

Direktor Franz hatte die glorreiche Idee, eine Mauer zu schleifen. Er hat damit die Wegstrecke bedeutend verkürzt.

Seine Belegschaft hat es ihm gedankt und ihn zum Erfinder des nunmehr „kurzen Weges“ ernannt und zu seinem 60er dieses Schild geschenkt.

So, jetzt ist das „Geheimnis“ gelüftet. Sowas erlebt man halt nur in „Mordor“.

Vienna Swing Sisters

… im Schloss Neugebäude in Simmering.

Es geht eine sonderbare Faszination aus von diesem Trio der Andrew Sisters. Ich habe die Originale nie selbst erlebt aber aufgrund der zahlreichen Kopien und Remakes sind diese Lieder unvergesslich. Als Jugendlicher spielte ich mit den Scotties „In The Mood“ und es war mir damals nicht bewusst, dass die Geschichte dieses Lieds weit in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurückreicht (ca. 1930) und zuerst durch Glen Miller und später durch die Andrew Sisters ein große Popularität erreicht hat.

Als ich in einer Facebook-Ankündigung von einem Auftritt der Vienna Swing Sisters gehört habe, schlug ich Florian vor, diese Veranstaltung zu besuchen. Es war kalt aber es hat sich ausgezahlt. Leberkässemmel, frische Rohscheiben und einige Sorten Punsch, das war unser Abendessen zu den Klängen der 40er Jahre, veradventlicht durch einige lokale Weihnachtslieder.

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Und sie schafften es gar nicht schlecht, ihren großen Vorbildern zu folgen, Vienna Swing Sisters. Sie sangen alle Gassenhauer aus einer längst vergangenen Zeit. Wir hörten: Bei mir bist Du Schen, Boogie Woogie Bugle Boy, Carmens Boogie, In The Mood, Rum an Coca-Cola uva.

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